Simulation von Wärmepumpe, Photovoltaik & Solarthermie
Wie viel Energie kann eine Wärmepumpe wirklich einsparen? Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Ihr Gebäude? Und welche Rolle spielt Solarthermie im Gesamtkonzept? Mit unseren Simulationen erhalten Sie fundierte Antworten.
Leistungsbestimmung für Wärmepumpen
Bevor Sie eine Wärmepumpe planen, muss der Heizenergiebedarf exakt bestimmt werden. Wir simulieren, wie viel Wärme Ihr Gebäude zu jeder Jahreszeit braucht. Basierend auf folgenden Daten:
- Gebäudedaten: Dämmstandard, Raumvolumen, Fenster
- Klimadaten: Außentemperaturen, Standortdaten
- Nutzung: gewünschte Innenraumtemperaturen, Warmwasserbedarf
Beispiel aus der Praxis:
Ein gut gedämmtes Haus in Kirchheim an der Teck benötigt vielleicht nur 30 kWh (Heizwärme) pro Quadratmeter im Jahr. Ein Altbau mit schlechter Dämmung kann über 100 kWh/ m² brauchen. Die Simulation zeigt Ihnen, wie eng die Wärmepumpe dimensioniert werden muss, damit sie effizient und zuverlässig in jeder Jahreszeit arbeitet.
PV-Ertragssimulation
Die Simulation der Photovoltaikanlage gibt Ihnen eine präzise Prognose, wie viel Strom Ihre Anlage erzeugen kann. Unter Berücksichtigung von:
- Dachfläche, Neigung & Ausrichtung
- Verschattung (z. B. Bäume, Schornsteine, Nachbargebäude)
- Modulwirkungsgrad und Systemverluste
- Wetterdaten & Sonnenstrahlung
So sehen Sie bereits vorab, wie hoch der Energieertrag in kWh sein kann, welcher Anteil davon ins Netz eingespeist wird und wie viel Sie selbst verbrauchen können.
Simulation von Solarthermie
Solarthermie ist eine sinnvolle Ergänzung, insbesondere für Warmwasser und Heizunterstützung. Unsere Simulationen bewerten:
- Größe und Auslegung der Solaranlage
- Erträge je Monat und Jahreszeit
- Kombination mit Wärmepumpe, Speicher und Heizsystem
- Einsparpotenzial gegenüber konventioneller Warmwasserbereitung
Systemsimulation: Wie arbeiten alle Komponenten zusammen?
Die realistische Simulation verbindet Wärmepumpe, PV-Anlage und Solarthermie zu einem Gesamtsystem. Wir betrachten Energieflüsse tageweise / monatsweise über das gesamte Jahr. Diese Systemsimulationen ermöglichen auch den Vergleich verschiedener Szenarien (z. B. unterschiedlich dimensionierte PV-Anlage oder Wärmepumpen).
- Wie viel Strom liefert die PV-Anlage, wann wird er direkt genutzt, wann eingespeist?
- In welchen Zeiträumen arbeitet die Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom, wann muss sie Netzstrom ziehen?
- Welche Autarkiegrade lassen sich theoretisch erreichen?
Warum Simulationen gegenüber einfachen Abschätzungen lohnenswert sind
- Exaktheit statt Pauschalwerte: Normrechnungen liefern grobe Werte. Simulationsprogramme berücksichtigen Temperaturverläufe, Systemverluste und individuelle Randbedingungen.
- Risiko minimieren: Sie wissen bereits vor der Installation, ob die Anlage wirtschaftlich ist oder ob eine Anpassung nötig ist.
- Förderfähigkeit & Nachweis: Für manche Förderprogramme werden fundierte Simulationen verlangt.
Fragen, die wir mit Simulationen beantworten
- Lohnt sich eine größere PV-Anlage oder reicht eine kleinere?
- Wie hoch muss der Speicher sein, damit die Wärmepumpe möglichst oft mit eigenem Solarstrom läuft?
- Welchen Einfluss hat eine bessere Dämmung auf die Systemperformance?
- Wie viel Prozent des Stroms können Sie theoretisch selbst erzeugen (Autarkiegrad)?
- In welchen Jahreszeiten arbeitet welches System dominierend?